Coué Schweiz

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Ihre Meinung zu aktuellen Themen über Coué, Leserbriefe

Auf dieser Seite sollen Sie, liebe Mitglieder, liebe Leserinnen- und Leser zu Worte kommen.

Hier veröffentlichen wir Leserbriefe, Anregungen und Meinungen die Sie uns haben zukommen lassen.

Auf bequemer Route zu Gesundheit und neuen Lebenshorizonten

Ein Leserbrief von Benjamin D. Künzler

 

Die Natur als Lehrmeisterin? In der Forschung und Entwicklung ein vielfach bewährtes Konzept. Oft ist die Natur auf Hilfe angewiesen, z.B. bei der Bestäubung durch die Bienen, so sind auch wir Menschen oft auf Hilfe angewiesen, damit unsere Entwicklung in gesunde Bahnen geleitet werden kann. Wir haben aber auch den Vorteil, dass wir uns selber helfen können gesund zu werden und gesund zu bleiben durch Gedanken und Verhalten, die uns positiv beeinflussen.

Es wird heute wohl kaum bestritten, dass die Welt rund ist und nicht flach. Somit ist aber nicht die ganze Oberfläche auf einen Blick erfassbar. Das Innere der Kugel bleibt im Verborgenen. So sind auch beim Menschen nur Teilaspekte sichtbar, auch da bleibt das Innere weitgehendst verborgen. Dieses wird mittelst Körpersprache und Mimik den Mitmenschen sichtbar gemacht, allerdings nur, wenn wir diese „zweite Muttersprache“ auch zu lesen und interpretieren wissen, was heute leider aus Oberflächlichkeit vernachlässigt wird. Samy Molcho hat interessante Bücher zu diesem spannenden Thema veröffentlicht. – Das Lachen ist meist ein Zeichen für Fröhlichkeit und im Umkehrschluss das Weinen eines für Traurigkeit. Ein Lächeln kann allerdings auch als zweideutig empfunden werden. Der Autor Dr. Alfred J.Bierach fragt in seinem Buch „in Gesichtern lesen“, ob Menschenkenntnis auf den ersten Blick möglich ist und welche Rückschlüsse die Mimik auf die verborgensten Gedanken, Gefühle, und Wünsche zulässt. Unser physisches, körperliches Innere ist durch die medizinische und neurologische Forschung weitgehendst sichtbar geworden, so wie Biologen und Geologen das Innere der Natur erforschen und sichtbar machen.

Stellen Sie sich aber jetzt und heute mal selbstkritisch die Frage, ob Sie Ihr eigenes Innere wirklich kennen: Kann ich die Ursachen meiner Probleme in mir selbst erkennen und wie kann ich sie lösen? Kann ich mich durch bewusste Gedanken und bewusstes Verhalten positiv beeinflussen? Habe ich noch Raum, um Alternativen zu erkennen, die zum Erfolg führen oder ist der Leidensdruck schon so gross, dass ich über meinen eigenen „Schatten“ springen muss, um Neues aufleben zu lassen?

Wie ich selbst im Berufs- und Privatleben erfahren musste, kann es lange dauern, bis ein gangbarer Weg, trotz intensivsten Bemühungen, gefunden wird. Aus Rück- und Ausblick meines Lebens und aus vielen Erfahrungen habe ich gelernt, wie wichtig es ist, sich ein „Navigations-System“ mit möglichst vielen Funktionen anzueignen, um auf allfällig nicht leicht oder gar schwer lösbare Probleme reagieren zu können. Dass der Leistungsdruck der heutigen Wirtschaft für viele Menschen, vor allem für ältere aber auch junge Arbeitnehmer, als Auslöser für ein Burnout oder Depressionen  der Gesundheit abträglich sein und damit auch das Privatleben entsprechend beeinflussen kann, ist bekannt. Aus dem näheren Umfeld erlebe ich derzeit auch, wie schwer es sein kann, ohne „Wegweiser“ Krankheiten, Trennung oder gar Tod von geliebten Menschen verarbeiten zu können.

 Nach verschiedenen Umwegen bin ich mit der Coué-Methode in Kontakt gekommen, was letztendlich zur Coué-Berater-Ausbildung führte, wodurch ich gelernt habe, welch wichtige Rolle unser Unbewusstes in unserem Leben spielt und wie wir es durch bewusste Autosuggestion beeinflussen und lenken können.

Meinem Bedürfnis entsprechend einen „Schlüssel“ zu finden, wie negative Selbst- und Fremdeinwirkung abgebaut werden kann, entschied ich mich dafür, mich mit der Coué-Autosuggestions-Methode und Meditations-Technik vertraut zu machen. An Coué-Veranstaltungen und vor allem während der Ausbildung habe ich erfahren, dass es nebst dem Bewusstsein ein latent mitwirkendes Unbewusstes gibt, welches als Fremdsuggestion bewusst positiv aber auch unbewusst negativ auf mein Verhalten einwirken kann.

Das alles hat in meinem Leben zu drei Umkehrschlüssen geführt:

-         Erst Fragen (Bedürfnisse) dann Sagen (Angebot)

-         Erst Geben (Eigenleistung) dann Nehmen (Lob oder/und monetärer Gewinn)

-         Erst Lernen (Interesse) dann Lehren (Hilfe zu Selbsthilfe)                     

Als Beispiel für die Verhaltensveränderung in meinem Privat- und Vereinsleben, d.h. wie ich mich vor unerwünschtem Einmischen in fremde Angelegenheiten schützen kann, habe ich in der Coué-Gesetzmässigkeit, dass im Widerstreit zwischen Wille und Vorstellungskraft die letztere ausnahmslos siegt, eine sehr gute Methode gefunden, mich mit gutgemeinten Ratschlägen zurückzuhalten. Ich trage ein kleines Papierstück in Folie laminiert ständig bei mir, darauf habe ich folgendes eingezeichnet:

                                    ein Kopf mit ICH und ein Kopf mit DU

der ICH-Kopf mit ernster Miene ist mit rot durchgestrichen,

der DU-Kopf mit freiem Gesicht und einem Lächeln ist daneben aufgeführt

 

Mit ein bisschen Phantasie können bestimmt noch viele andere Verhaltenswegweiser als nützliche „Erinnerungs-Anker“ hergestellt werden.

 

Senden Sie Ihre E-Mail-Adresse an benydk@bluewin.ch mit oder ohne Ihren Kommentar zum vorliegenden Text. In beiden Fällen werde ich Ihnen das Büchlein „die Coué-Methode in Kürze“ elektronisch zustellen oder wenn Sie ein frankiertes Antwort-Couvert senden an Benjamin D. Künzler, Kreuzhubel 2, 6208 Oberkirch

Leserbrief

(eingesandt von Ursula Kern)

 

Hallo liebe Frau Kern,

 gerne lege ich Ihnen meinen Leserbrief für die inspiration bei.

Warum ich Ihnen schreibe, hat einen ganz einfachen Grund: Seit vielen Jahren trainiere ich – als zertifizierter Coué- und Autosuggestions-Berater – in der Erwachsenenbildung.

Mein Ausbildungsleiter war damals Marcel Hofmann, eine Kapazität auf diesem Gebiet.

 Was ich immer wieder im Training feststellen kann, ist der Irrglaube von manchen Teilnehmern: Die klassische Formel von Coué „es geht mit mit jedem Tag in jeder Hinsicht immer besser und besser“ allein genügt und alles ist ok. Wie Sie ja wissen, ist das erst die Vorstufe bzw. Begleitung für erfolgreiche Veränderungen.

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein erfülltes Leben. Mag.Dr. Gerd Glassner:

 

 

Die Vorstellungskraft ist wichtig, die Tatkraft ist entscheidend.

 Ich kann vieles wollen und wünschen.

Fakt ist: Die positiven Gedankenbilder allein – verbunden mit lebensbejahenden Worten - bringen noch keine nachhaltige Besserung.

 Einfach leben – einfach gewinnen!

Diese Weisheit wird durch internationale Forschungsergebnisse immer wieder bestätigt.

Der Sinn ist der Gewinn – in jeder Hinsicht!

Diese Grundsehnsucht ist bei jedem Menschen – weltweit – ausgeprägt. Ein Zusammenleben, eine Partnerschaft funktioniert nur durch wechselseitiges Vertrauen und wechselseitiges Gewinnen. Ein Sieger hinterlässt immer Verlierer.

 

Der wahre Sieger ist der Selbstsieger.

 

Wir sollten weniger unseren PC und mehr unseren BC (BioComputer) nützen.

Coué ist dafür die ideale Software. Wer sich richtig programmiert, verbessert garantiert seine Lebensqualität.

 Das Tun ist dabei die entscheidende Dimension. Die Forderung lautet:

Taten (!!!) statt Warten.

 

Mit Coué zu leben ist genial einfach – denn Coué ist einfach genial!

Wer mit seinen Weisheiten lebt, kann Freude, Friede und Gelassenheit entwickeln.

Auch Liebe hat mit Tatkraft zu tun.

insp 13-9, Rubrik: Leserbriefe, Seiten: 7-8

 

 

Mein Name ist Friedrich Keller, ich komme aus Deutschland. Seit 2011 arbeite ich hier in der wunderschönen Schweiz. Durch die verschiedensten Schicksalsschläge musste ich mir so einige Fragen über mein eigenes Ich stellen.

 

Auf dem Weg zu meinem wirklichen Inneren kam mir ein einschneidendes Erlebnis, das ich vor etwa 10 Jahren hatte, wieder in den Sinn. Zu dieser Zeit hatte ich die große Ehre und das Vergnügen, ein Wochenendseminar bei Herrn Klaus Dieter Ritter, der so viel ich weiß ebenfalls ein Mitglied Ihres Vereins ist, zu besuchen. Er hat uns damals die positive Lebenseinstellung und die wirklich verblüffenden Heilmethoden von Emile Coué wunderbar vermitteln können.

 

Dieses Seminar ist mir nie in Vergessenheit geraten und schon damals hatte ich den Wunsch, noch viel mehr darüber zu erfahren. Wie gesagt hat mich dann das Schicksal ein wenig gebeutelt, so dass dieser Wunsch ein bisschen in den Hintergrund getreten ist. Jetzt jedoch, glaube ich, ist die Zeit reif und gekommen, diesem dringenden Verlangen nach zu gehen und mir endlich dieses so reiche Wissen anzueignen. Dabei geht es mir nicht allein darum, mir selbst zu helfen sondern ich möchte gern auch anderen Menschen damit helfen können. Warum das so ist, verdeutlicht vielleicht auch eine kleine Anekdote die ich beim oben erwähnten Seminar erleben durfte:

 

Herr Ritter zeigte uns damals unter anderem auch, dass jeder Mensch seine Energien frei strömen lassen kann. Wir sollten uns also einen Partner für eine Übung suchen und diesen dann mittels Energiefluss zwischen unseren Händen von eventuell bestehenden Schmerzen befreien. Meine Partnerin war ein ältere Dame, die mir erzählte, dass sie seit Jahren ziemlich grässliche Schmerzen in ihrer Schulter habe. Entsprechend der Anweisung durch Herrn Ritter umfasste ich also mit beiden Händen ihre Schulter. Nach einer kurzen Zeit wurden meine Handflächen regelrecht heiß, doch auf eine wunderschöne Weise, und ich glaubte die Energie zwischen meinen Handflächen fließen zu spüren.

Nach Beendigung der Übung strahlte meine Partnerin über das ganze Gesicht und erklärte mir, sie hätte in diesem Moment gar keine Schmerzen mehr. Das wollte ich fast nicht glauben. Natürlich bin ich voll und ganz von der heilenden Wirkung der Methoden, die uns Herr Ritter vermittelte, überzeugt. Dass ich selbst jedoch diese Energien einsetzen könnte, hätte ich niemals für möglich gehalten. Es war eines der schönsten Erlebnisse, die ich je hatte.

 

Nun hatte dieses Erlebnis noch ein Nachspiel. Etwa zwei bis drei Jahre später wurde ich in Chemnitz von einer älteren Dame angesprochen, die ich im ersten Moment gar nicht kannte. Sie fragte mich, ob ich mich nicht an sie erinnern könnte, denn wir hätten doch damals gemeinsam ein Seminar besucht. Sie erzählte mir mit einem glücklichen Lächeln im Gesicht, dass sie, seit dem ich ihr damals die Schmerzen genommen hätte, nie wieder Probleme mit ihrer Schulter hatte. Das hat mich dann doch regelrecht aus den Socken gehauen und wir haben dann einen Kaffee zusammen getrunken und noch eine Weile angeregt miteinander geplaudert. Wie gesagt durch einige Irrungen und Wirrungen in meinem Leben bin ich dann leider wieder davon abgekommen, diese Möglichkeiten weiter zu entwickeln. Nun würde ich gerne zu Ihnen und Ihrem Verein Kontakt aufnehmen, um vielleicht die Welt um uns her ein wenig heller zu machen und endlich meine Bestimmung zu finden. Darf ich Sie noch mit einem meiner Gedichte erfreuen?

 

 

Ein neuer Morgen

 

Wenn Tau die Blumen sanft bedeckt

und Vögel leise frühe Lieder singen.

Wenn der erste Sonnenstrahl dich neckt

wird sachte deine Seele klingen.

 

Lass Liebe in dein Herz hinein,

freu dich an dem schönen Tag.

Alle Sorgen werden klein,

denk an den Einen, der dich mag.

 

Schau in den Himmel hoch hinauf,

sieh nach den Wolken, die da ziehen.

Glaub an Dich, gib niemals auf,

lass die Gedanken aufwärts fliehen.

 

Der Tag ist dein und Neubeginn.

Öffne deine Seele weit.

Jetzt gibt das Leben wieder Sinn,

halt dich für dein Glück bereit.

 

Ich würde mich sehr über eine Nachricht von Ihnen freuen und verbleibe mit den besten Wünschen, Ihr Friedrich Keller.

 

 

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Leserbrief von Silvia Kubli, Erinnerungen an die Coué-Treffs in Zürich

 

Noch war ich nicht überzeugt, an einem der ersten Treffs von Frau Ursula Kern teilzunehmen. Die endlosen Probleme anderer anhören, selber Probleme wälzen, Regeln serviert bekommen, die so doch nie funktionieren...... etc.

 

 

Nichtsdestotrotz meldete ich mich bei der Gruppenleiterin telefonisch an, um die unentgeltliche Informations- und persönliche Besprechungsrunde vor Beginn des Treffs zu nutzen.

 

In dieser Runde um 13.00 Uhr waren wir 3 Personen und ich bekam sehr bald einen neuen und interessanten Einblick in die Coué-Methode, dargebracht von einer überzeugten und überzeugenden Person, die mit viel Einfühlungsvermögen und Humor zu uns sprach.

 

Ich war gefesselt vom Thema und motiviert, am anschliessenden offiziellen Coué-Treff, geleitet von Frau Ursula Kern von 14.00 – 16.00 Uhr ebenfalls teilzunehmen.

 

In der Folge merkte ich, dass ich immer lieber zu diesen Treffs gehe. Da ist zuerst mal der schöne Ort, das Kulturzentrum „Karl der Grosse“, die anderen TeilnehmerInnen, die einem mit der Zeit vertrauter werden, die wertvollen Inputs und die aufbauenden konkreten Vorschläge. Nichts von endlosen Selbstdarstellungen, Besserwisserei oder gar Sektierertum.

 

Nein, jeder konnte sich zu Wort melden, Coué-Formeln wurden vor Ort angewendet oder weitergegeben. Interessante Lektüre lag auf und dies alles in unkomplizierter, humorvoller, gemütlicher und doch überzeugender Atmosphäre.

 

Ich bin jetzt wieder völlig motiviert, mich mit Coué auseinanderzusetzen und die Methode in meinem Leben anzuwenden. Ich freue mich auf die kommenden Treffs.

Vielen Dank für dieses Geschenk!